Ergänzungsprüfung 2026: Was jetzt zählt
Aktuelle Leitlinien wirken bis in die Prüfung. Wir ordnen ein, welche Themen für die Ergänzungs- und Abschlussprüfung 2026 an Gewicht gewinnen — und wie du dich gezielt vorbereitest.
Prüfungen prüfen selten Exotisches. Sie prüfen das, was fachlich gerade als gesichert und relevant gilt — und das verschiebt sich mit jeder neuen Leitlinie. Für 2026 lohnt es sich, drei Felder besonders sicher zu beherrschen.
1. Reanimation entlang der aktuellen Leitlinie
Der Ablauf sitzt bei den meisten. Punkten kannst du dort, wo Begründung gefragt ist: Warum diese Reihenfolge, warum diese Unterbrechungsminimierung, wann welche Maßnahme. Wer den Algorithmus nicht nur ausführt, sondern erklären kann, ist auf der sicheren Seite.
2. Eigene Kompetenzen sauber verorten
Was darf die Notfallsanitäterin regelhaft, was nur in der Ausnahme, was gar nicht? Die Prüfung mag die Grenze zwischen Regelkompetenz, ärztlich delegierter Maßnahme und Notkompetenz. Hier hilft es, den eigenen Landesrahmen zu kennen — nicht nur die Theorie.
3. Strukturierte Übergabe und Dokumentation
Unterschätzt und gern geprüft: eine klare, strukturierte Übergabe und eine nachvollziehbare Dokumentation. Das ist trainierbar und bringt in der praktischen Prüfung viel.
Wie du dich vorbereitest
Arbeite mit der jeweils gültigen Fassung deiner lokalen SOP und der aktuellen Leitlinie, nicht mit alten Skripten. Prüfe regelmäßig, ob sich an deinen Landesalgorithmen etwas geändert hat — unser SOP-Radar hilft dir dabei.
Strukturierte Prüfungsvorbereitung bietet notsanwissen — thematisch passend, wenn du tiefer einsteigen willst.
Quellen