Reanimationsleitlinie 2025: Was für NotSan relevant ist
Die aktuellen Reanimationsleitlinien bestätigen den bekannten Ablauf und schärfen Details. Wir fassen zusammen, was für die präklinische Praxis der Notfallsanitäter:innen zählt.
Die Grundpfeiler der Reanimation sind stabil: frühe, hochwertige Thoraxkompressionen, frühe Defibrillation beim schockbaren Rhythmus und konsequente Unterbrechungsminimierung. Für die präklinische Praxis lohnt der Blick auf die Feinheiten.
Qualität schlägt Aktionismus
Die Botschaft bleibt: Drucktiefe und -frequenz im Zielbereich, vollständige Entlastung, und Hands-off-Zeiten so kurz wie möglich. Feedbacksysteme helfen, die Qualität objektiv zu halten — gerade unter Stress.
Team und Kommunikation
Strukturierte Rollenverteilung, klare Ansagen, Closed-Loop-Kommunikation: Was in der Simulation geübt wird, entscheidet real über Sekunden. Ein benanntes Teamleading lohnt sich auch im kleinen Team.
Reversible Ursachen aktiv abarbeiten
Die 4 H und HITS gehören nicht auf ein Plakat, sondern in den aktiven Ablauf. Wer sie im Team laut durchgeht, findet die behandelbare Ursache früher.
Was das für dich heißt
Nichts an deinem Grundablauf wird über den Haufen geworfen — aber es lohnt sich, den eigenen Stand mit der aktuellen Fassung abzugleichen. Ob dein Bundesland die Algorithmen angepasst hat, siehst du im SOP-Radar.
Quellen