Die Wochenschau für Notfallsanitäter:innen
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Sicherheit

Rote-Hand-Brief zu einem Notfallmedikament

Ein aktueller Rote-Hand-Brief betrifft ein im Rettungsdienst vorgehaltenes Medikament. Wir ordnen ein, was die Sicherheitsinformation für die Vorhaltung und Anwendung im RTW bedeutet.

12. Juli 2026 · 1 Min. Lesezeit · Redaktion

Rote-Hand-Briefe sind der schnellste Weg, mit dem Hersteller und Behörden auf ein neu erkanntes Arzneimittelrisiko hinweisen. Betrifft ein solcher Brief ein Medikament, das im Rettungsdienst vorgehalten wird, lohnt der prüfende Blick.

Worauf es ankommt

  • Betroffene Chargen oder das ganze Präparat? Das entscheidet, ob nur einzelne Packungen aus dem RTW müssen oder die Vorhaltung insgesamt überdacht wird.
  • Geänderte Warnhinweise oder Kontraindikationen? Dann ist die Anwendung betroffen, nicht nur die Lagerung.
  • Kennzeichnung und Lagerung: Manche Briefe ändern Hinweise zur Aufbewahrung.

Was du tun solltest

Die verbindliche Umsetzung läuft über deinen ÄLRD und die Apotheke deines Trägers. Prüfe, ob eine interne Anweisung vorliegt, und gleiche die Vorhaltung im Fahrzeug damit ab. Die konkreten Wirkstoff- und Chargenangaben findest du im Originalbrief beim BfArM.

Quellen